UNTERNEHMENSSTANDORTE – BÜROKOMPLEXE – GEWERBEIMMOBILIEN – INDUSTRIEANLAGEN – LOGISTIKZENTREN – PARKHÄUSER – TIEFGARAGEN – FIRMENPARKPLÄTZE – FLOTTENSTANDORTE – EINKAUFSZENTREN – BAU- & PROJEKTENTWICKLUNGEN

[ News Infos & mehr ]

Ladeinfrastruktur TGA-Planung – Elektromobilität in die Gebäudetechnik integrieren

Die technische Gebäudeausrüstung bildet einen wesentlichen Bestandteil moderner Immobilien. Elektroversorgung, Energieverteilung, Beleuchtung, Kommunikation, Gebäudetechnik und weitere technische Systeme müssen innerhalb eines Gebäudes zuverlässig zusammenspielen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen kommt eine weitere technische Anforderung hinzu: die Ladeinfrastruktur.

Bei größeren Immobilienprojekten sollte die Ladeinfrastruktur deshalb nicht erst nach Abschluss der eigentlichen TGA-Planung betrachtet werden. Ladepunkte benötigen elektrische Leistung, geeignete Leitungswege, Verteilungen, Schutztechnik und je nach System auch Kommunikations- und Steuerungskomponenten. Diese Anforderungen wirken sich unmittelbar auf die technische Gebäudeplanung aus.

Das gilt insbesondere für Mehrfamilienhäuser, Wohnquartiere, Gewerbeimmobilien, Bürogebäude, Parkhäuser und andere anspruchsvolle Immobilien mit einer größeren Anzahl an Stellplätzen. Je mehr Ladepunkte vorgesehen werden, desto wichtiger wird die koordinierte Planung mit der übrigen Gebäudetechnik.

Dabei geht es nicht nur darum, Strom zu einem Ladepunkt zu führen. Die TGA-Planung muss berücksichtigen, wie die Ladeinfrastruktur mit dem Netzanschluss, der vorhandenen Gebäudelast, der Energieverteilung und weiteren technischen Systemen verbunden wird. Gleichzeitig sollte die Infrastruktur so geplant werden, dass spätere Erweiterungen möglich bleiben.

Eine professionelle TGA-Planung schafft deshalb die technische Grundlage dafür, dass Ladeinfrastruktur nicht als nachträglich ergänztes Einzelsystem betrachtet wird, sondern als Bestandteil des Gebäudekonzepts.

1. Welche Bedeutung hat Ladeinfrastruktur für die TGA-Planung?

Ladeinfrastruktur gehört zunehmend zu den technischen Anforderungen, die bereits in frühen Planungsphasen von Immobilien berücksichtigt werden sollten. Sobald eine Immobilie über mehrere Stellplätze mit Ladepunkten verfügen soll, entstehen Anforderungen an die elektrische Versorgung und weitere technische Bereiche.

Die wichtigste Schnittstelle ist die Elektroplanung. Ladepunkte benötigen eigene Stromkreise und müssen an eine geeignete elektrische Verteilung angeschlossen werden. Bei größeren Ladeprojekten können dafür zusätzliche Unterverteilungen, größere Kabelquerschnitte oder separate Ladeverteilungen erforderlich sein.

Gleichzeitig muss die Energieversorgung des gesamten Gebäudes betrachtet werden. Die Immobilie benötigt bereits unabhängig von den Ladepunkten elektrische Leistung. Beleuchtung, Aufzüge, Lüftung, Klimatisierung, Wärmepumpen, Büroflächen oder andere technische Anlagen erzeugen eine Grundlast. Die Ladeinfrastruktur muss in dieses Gesamtsystem integriert werden.

Auch die Stellplatzplanung ist relevant. Die Position der Ladepunkte bestimmt unter anderem, wie Leitungswege geführt werden und wo technische Komponenten angeordnet werden können. Bei Tiefgaragen können beispielsweise Kabeltrassen und Befestigungssysteme eine wichtige Rolle spielen. Bei Außenstellplätzen gelten wiederum andere bauliche und technische Voraussetzungen.

Hinzu kommen Kommunikations- und Steuerungssysteme. Moderne Ladeinfrastruktur kann über ein Backend verwaltet und überwacht werden. Für Lastmanagement, Nutzerverwaltung, Monitoring und Abrechnung muss deshalb eine geeignete Kommunikationsstruktur vorhanden sein.

Die TGA-Planung schafft somit die Verbindung zwischen den verschiedenen technischen Anforderungen. Sie sorgt dafür, dass die Ladeinfrastruktur nicht isoliert geplant wird, sondern mit der übrigen Gebäudetechnik zusammenpasst.

Besonders bei Neubauprojekten bietet eine frühe Integration Vorteile. Leitungswege, Technikflächen, Verteilungen und Anschlussmöglichkeiten können von Beginn an berücksichtigt werden. Bei Bestandsimmobilien muss dagegen zunächst geprüft werden, welche vorhandenen Systeme für die zusätzliche Belastung geeignet sind.

2. Welche TGA-Bereiche müssen mit der Ladeinfrastruktur abgestimmt werden?

Die Ladeinfrastruktur berührt innerhalb eines Gebäudes verschiedene technische Bereiche. Der wichtigste Bereich ist die elektrische Energieversorgung. Sie stellt die Leistung für die Ladepunkte bereit und muss entsprechend der geplanten Nutzung dimensioniert werden.

Dazu gehören Netzanschluss, Hauptverteilung und gegebenenfalls Unterverteilungen. Bei größeren Ladeprojekten kann eine separate Ladeverteilung sinnvoll sein, über die mehrere Ladepunkte zentral versorgt und gesteuert werden.

Auch die Leitungsführung ist ein wesentlicher Bestandteil der TGA-Planung. Die Kabel müssen von der elektrischen Versorgung bis zu den jeweiligen Stellplätzen geführt werden. Dabei müssen vorhandene und geplante Kabeltrassen, Durchführungen, Schächte und Technikräume berücksichtigt werden.

Die Gebäudetechnik selbst kann ebenfalls Einfluss auf die Ladeplanung haben. Ein Gebäude mit hohen elektrischen Verbrauchern benötigt einen größeren Anteil seiner verfügbaren Leistung für den normalen Betrieb. Dadurch kann die für Ladeinfrastruktur verfügbare Leistung geringer ausfallen.

Auch Kommunikation und Datentechnik gewinnen an Bedeutung. Ladepunkte können über Netzwerk- oder andere Kommunikationsverbindungen mit einem zentralen System verbunden werden. Je nach Projekt müssen deshalb Netzwerkanschlüsse, Kommunikationswege und geeignete Technikstandorte berücksichtigt werden.

Darüber hinaus sollte die Ladeinfrastruktur mit dem Nutzungskonzept der Immobilie abgestimmt werden. Ein Wohngebäude benötigt beispielsweise andere Lade- und Abrechnungskonzepte als ein Unternehmensstandort oder ein öffentlich zugängliches Parkhaus.

Die TGA-Planung muss deshalb nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch die geplante Nutzung berücksichtigen.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die spätere Erweiterbarkeit. Wenn zukünftig zusätzliche Ladepunkte installiert werden sollen, sollte bereits bei der TGA-Planung geprüft werden, welche Reserven geschaffen werden können.

Damit wird die Ladeinfrastruktur zu einem Bestandteil der technischen Gesamtplanung und nicht zu einer isolierten Nachrüstung.

3. Ladebedarf und elektrische Leistung in der TGA-Planung berücksichtigen

Eine belastbare TGA-Planung benötigt möglichst früh Informationen über den geplanten Ladebedarf. Dazu gehört zunächst die Anzahl der Stellplätze und die Frage, wie viele davon unmittelbar oder perspektivisch mit Ladepunkten ausgestattet werden sollen.

Darüber hinaus müssen die geplanten Ladeleistungen berücksichtigt werden. Ein Ladepunkt für längere Standzeiten stellt andere Anforderungen an die Energieversorgung als ein System, das innerhalb kurzer Zeit größere Energiemengen bereitstellen soll.

Auch das Nutzerprofil ist relevant. In Wohnimmobilien stehen Fahrzeuge häufig über längere Zeiträume am Stellplatz. Dadurch kann die Ladeleistung über einen längeren Zeitraum verteilt werden. Bei Unternehmen können dagegen bestimmte Ankunfts- und Abfahrtszeiten zu konzentrierten Ladeanforderungen führen.

Bei Flotten oder größeren Ladeparks kann die Betriebsstrategie ebenfalls entscheidend sein. Wenn zahlreiche Fahrzeuge innerhalb eines begrenzten Zeitfensters geladen werden müssen, kann eine höhere verfügbare Ladeleistung erforderlich sein.

Für die TGA-Planung bedeutet dies, dass nicht lediglich die maximale Ladeleistung jedes einzelnen Ladepunkts addiert werden sollte. Vielmehr muss der tatsächliche Leistungsbedarf des Gesamtsystems ermittelt werden.

Dabei spielt auch das Lastmanagement eine Rolle. Wenn mehrere Ladepunkte gleichzeitig betrieben werden, kann die verfügbare Ladeleistung dynamisch auf die aktiven Ladevorgänge verteilt werden. Dadurch kann die elektrische Infrastruktur effizienter genutzt werden.

Dennoch benötigt die TGA-Planung eine belastbare Grundlage für die Dimensionierung. Deshalb sollten Anzahl der Ladepunkte, Ladeleistungen, Nutzung, erwartete Gleichzeitigkeit und zukünftige Erweiterungen möglichst früh definiert werden.

Je genauer diese Anforderungen bekannt sind, desto besser können Verteilungen, Leitungswege und Anschlussleistungen dimensioniert werden.

Bei einem größeren Projekt sollte außerdem die langfristige Entwicklung berücksichtigt werden. Wenn zunächst nur ein Teil der Stellplätze elektrifiziert wird, später aber weitere Ladepunkte vorgesehen sind, muss die TGA-Planung diese Perspektive möglichst früh berücksichtigen.

4. Netzanschluss und Energieverteilung frühzeitig einplanen

Der Netzanschluss bildet die Grundlage für die elektrische Versorgung der Immobilie. Bei einem größeren Ladeprojekt muss deshalb frühzeitig geprüft werden, ob die vorhandene beziehungsweise geplante Anschlussleistung ausreichend ist.

Eine Immobilie benötigt bereits ohne Ladeinfrastruktur elektrische Leistung. Die verfügbare Leistung für Ladepunkte ergibt sich daher nicht allein aus der theoretischen Anschlussleistung. Vielmehr muss die bestehende beziehungsweise erwartete Gebäudegrundlast berücksichtigt werden.

Für Neubauten kann diese Betrachtung bereits während der TGA-Planung erfolgen. Dabei werden die verschiedenen elektrischen Verbraucher des Gebäudes erfasst und mit dem geplanten Ladebedarf kombiniert.

Bei Bestandsgebäuden kann zusätzlich eine Analyse der tatsächlichen Verbrauchswerte sinnvoll sein. Eine Lastganganalyse kann beispielsweise zeigen, wann besonders hohe Leistungswerte auftreten und welche Reserven zu anderen Zeitpunkten vorhanden sind.

Wenn die vorhandene Versorgung für den geplanten Ladebedarf nicht ausreicht, können verschiedene technische Optionen geprüft werden. Dazu kann eine Anpassung des Netzanschlusses gehören. Bei größeren Leistungsanforderungen kann auch eine Versorgung über die Mittelspannungsebene mit entsprechender Trafotechnik relevant werden.

Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Standort, der bestehenden Infrastruktur und den Bedingungen des Netzbetreibers ab.

Die TGA-Planung sollte diese Fragen deshalb nicht erst nach Abschluss der Gebäudeplanung behandeln. Wenn der Netzanschluss zu spät betrachtet wird, können Anpassungen an Verteilungen, Technikräumen oder Leitungswegen notwendig werden.

Eine frühzeitige Abstimmung ermöglicht dagegen, die Energieversorgung gemeinsam mit der restlichen technischen Gebäudeausrüstung zu entwickeln.

Besonders bei größeren Immobilienprojekten sollte daher eine klare Verbindung zwischen Netzanschlussplanung, Energieverteilung und Ladeinfrastruktur bestehen.

5. Ladepunkte und Leitungswege in die Gebäudeplanung integrieren

Die Position der Ladepunkte hat einen direkten Einfluss auf die technische Planung. Sobald feststeht, welche Stellplätze mit Ladepunkten ausgestattet werden sollen, müssen die erforderlichen Leitungswege betrachtet werden.

Bei einer Tiefgarage können sich beispielsweise größere Entfernungen zwischen Hauptverteilung und Stellplätzen ergeben. Kabeltrassen müssen so geplant werden, dass die erforderlichen Leitungen sicher und technisch sinnvoll verlegt werden können.

Dabei sollten vorhandene Leitungswege anderer technischer Systeme berücksichtigt werden. Die Ladeinfrastruktur darf nicht unabhängig von den übrigen elektrischen und gebäudetechnischen Installationen geplant werden.

Auch Technikräume und Unterverteilungen müssen berücksichtigt werden. Bei größeren Projekten kann es sinnvoll sein, Ladebereiche über mehrere Unterverteilungen zu strukturieren. Dadurch lassen sich Leitungswege und elektrische Lasten besser organisieren.

Die TGA-Planung sollte außerdem berücksichtigen, welche Stellplätze bereits in der ersten Ausbaustufe mit Ladepunkten ausgestattet werden und welche später folgen könnten.

Eine Vorverkabelung kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Nicht jeder Stellplatz muss sofort mit einer aktiven Ladeeinheit ausgestattet werden. Die erforderlichen Leitungswege und infrastrukturellen Voraussetzungen können jedoch bereits vorbereitet werden.

Dadurch kann eine spätere Erweiterung deutlich strukturierter erfolgen.

Bei Neubauten ist eine solche Vorbereitung besonders interessant, weil Kabeltrassen, Schächte und Durchführungen von Beginn an eingeplant werden können. Bei Bestandsgebäuden muss dagegen geprüft werden, welche vorhandenen Wege genutzt werden können und wo zusätzliche Installationen notwendig sind.

Auch die Zugänglichkeit für Wartung und spätere Erweiterungen sollte berücksichtigt werden. Eine technisch funktionierende Installation sollte langfristig erreichbar und erweiterbar bleiben.

Die Positionierung der Ladepunkte, die elektrische Verteilung und die Leitungsführung gehören deshalb zusammen und sollten innerhalb der TGA-Planung koordiniert werden.

6. Lastmanagement und digitale Systeme berücksichtigen

Eine moderne Ladeinfrastruktur besteht nicht nur aus elektrischen Leitungen und Ladehardware. Bei größeren Projekten spielen digitale Systeme und intelligente Steuerung eine wesentliche Rolle.

Das Lastmanagement sorgt dafür, dass die verfügbare Ladeleistung zwischen mehreren Ladepunkten verteilt werden kann. Dabei kann auch der aktuelle Energieverbrauch des Gebäudes berücksichtigt werden.

Wenn beispielsweise die Gebäudelast steigt, kann die Ladeleistung entsprechend angepasst werden. Sinkt der übrige Stromverbrauch wieder, kann mehr Leistung für die Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Damit unterscheidet sich ein intelligentes Lastmanagement deutlich von einer einfachen festen Leistungsbegrenzung. Die Ladeleistung kann an die aktuelle Situation des Standorts angepasst werden.

Für die TGA-Planung bedeutet das, dass neben der elektrischen Infrastruktur auch die Kommunikation berücksichtigt werden muss. Die Ladepunkte müssen gegebenenfalls mit einer zentralen Steuerung oder einem Backend kommunizieren können.

Ein Backend kann darüber hinaus weitere Funktionen übernehmen. Dazu gehören beispielsweise Nutzerverwaltung, Monitoring, Statusüberwachung und Abrechnung. Je nach Projekt können unterschiedliche Anforderungen an die Kommunikation und Datenanbindung entstehen.

Auch die Internetanbindung kann deshalb Bestandteil der technischen Planung werden. Bei größeren Immobilien sollte frühzeitig geklärt werden, wie die Ladepunkte beziehungsweise die zentrale Ladeinfrastruktur technisch angebunden werden.

Die digitale Ebene sollte dabei nicht als nachträgliches Zusatzsystem betrachtet werden. Wenn bereits während der TGA-Planung feststeht, dass Lastmanagement, Monitoring und automatisierte Abrechnung eingesetzt werden sollen, können die erforderlichen Kommunikationswege entsprechend berücksichtigt werden.

Dadurch entsteht ein Ladeinfrastruktursystem, das nicht nur elektrisch funktioniert, sondern auch digital gesteuert und betrieben werden kann.

7. Schnittstellen zwischen TGA-Planung und Ladeinfrastruktur vermeiden

Bei komplexen Bauprojekten entstehen schnell Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Planern, Gewerken und ausführenden Unternehmen. Die Ladeinfrastruktur kann dabei mehrere technische Bereiche gleichzeitig betreffen.

Wenn beispielsweise der Elektroplaner die allgemeine Gebäudeversorgung plant, während ein anderer Partner die Ladeinfrastruktur separat konzipiert, müssen beide Planungen miteinander abgestimmt werden. Andernfalls können unterschiedliche Annahmen über Anschlussleistung, Leitungswege oder Verteilungen entstehen.

Auch die Verantwortlichkeiten sollten frühzeitig festgelegt werden. Es muss klar sein, wer die Ladepunkte plant, wer die elektrische Anbindung definiert, wer den Netzanschluss koordiniert und wer für Kommunikation und Inbetriebnahme zuständig ist.

Eine klare technische Leistungsabgrenzung kann dabei helfen, Überschneidungen und Lücken zu vermeiden.

Besonders wichtig ist die Abstimmung der Planungsdaten. Die Anzahl der Ladepunkte, geplante Ladeleistungen, Positionen, Leitungswege und Anforderungen an das Lastmanagement sollten allen relevanten Projektbeteiligten in einer konsistenten Form zur Verfügung stehen.

Auch Änderungen während des Bauprojekts müssen berücksichtigt werden. Wenn beispielsweise Stellplätze anders angeordnet werden oder sich die Anzahl der Ladepunkte verändert, kann dies Auswirkungen auf die TGA-Planung haben.

Eine spezialisierte Ladeinfrastrukturplanung kann hier als fachliche Schnittstelle dienen. Sie verbindet die Anforderungen des Ladesystems mit der übergeordneten technischen Gebäudeplanung und sorgt dafür, dass relevante Änderungen an die beteiligten Planer weitergegeben werden.

Dadurch kann die Ladeinfrastruktur besser in den Gesamtprozess integriert werden.

Das Ziel besteht dabei nicht darin, möglichst viele Beteiligte einzusparen. Entscheidend ist vielmehr, klare Verantwortlichkeiten und einen strukturierten Informationsfluss zu schaffen.

8. Ladeinfrastruktur gemeinsam mit der TGA professionell planen

Eine professionelle Ladeinfrastrukturplanung beginnt idealerweise bereits in einer frühen Phase des Bau- oder Immobilienprojekts. Zu diesem Zeitpunkt können die technischen Anforderungen noch vergleichsweise flexibel in die Gebäudeplanung integriert werden.

Am Anfang steht die Analyse des Ladebedarfs. Dabei werden Stellplätze, Nutzergruppen, Ladepunkte und erwartete Ladeprofile betrachtet. Anschließend wird geprüft, welche Anforderungen daraus für die elektrische Versorgung der Immobilie entstehen.

Die TGA-Planung kann auf dieser Grundlage die erforderlichen Verteilungen, Leitungswege und technischen Räume berücksichtigen. Gleichzeitig wird der Netzanschluss auf den erwarteten Leistungsbedarf abgestimmt.

Bei größeren Projekten kann zusätzlich geprüft werden, ob eine leistungsfähigere Energieversorgung oder eine Trafostation erforderlich wird. Diese Entscheidung sollte immer aus der konkreten Leistungs- und Netzsituation des Projekts abgeleitet werden.

Anschließend werden Ladepunkte, Kommunikationssysteme und Lastmanagement in das technische Konzept integriert.

Während der Umsetzung müssen die geplanten Leistungen mit den ausführenden Gewerken abgestimmt werden. Nach Fertigstellung der elektrischen Infrastruktur erfolgt die Installation der Ladehardware und deren Inbetriebnahme.

Dabei sollte auch die spätere Betriebsphase berücksichtigt werden. Nutzerverwaltung, Abrechnung, Monitoring und Wartung sind wichtige Bestandteile eines professionellen Ladeprojekts.

CHARGEIMMO unterstützt bei dieser Integration und verbindet die spezifische Ladeinfrastrukturplanung mit den Anforderungen anspruchsvoller Immobilienprojekte. Ziel ist eine technische Lösung, bei der Energieversorgung, Gebäudetechnik, Ladepunkte und digitale Systeme aufeinander abgestimmt sind.

Gerade bei größeren Neubau- und Bestandsprojekten entsteht dadurch ein wesentlicher Vorteil: Die Ladeinfrastruktur wird nicht als nachträgliche Ergänzung behandelt, sondern als Bestandteil der technischen Gebäudeausrüstung geplant.

Ladeinfrastruktur und TGA als gemeinsames technisches Konzept

Die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs macht Ladeinfrastruktur zu einem relevanten Bestandteil moderner Gebäudetechnik. Je größer das Projekt, desto wichtiger wird die frühzeitige Abstimmung mit der TGA-Planung.

Eine belastbare Planung verbindet Netzanschluss, Energieverteilung, Gebäudelasten, Ladepunkte, Leitungswege, Kommunikation und Lastmanagement. Gleichzeitig sollten zukünftige Erweiterungen berücksichtigt werden, damit die technische Infrastruktur mit dem Ladebedarf der Immobilie wachsen kann.

CHARGEIMMO begleitet anspruchsvolle Ladeprojekte von der Analyse und Fachplanung über die Abstimmung mit Netzbetreibern und anderen Projektbeteiligten bis zur Installation und Inbetriebnahme. Dabei wird die Ladeinfrastruktur in die technischen und baulichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Immobilie integriert.

Sie möchten Ladeinfrastruktur bereits in der TGA-Planung Ihres Projekts berücksichtigen? CHARGEIMMO entwickelt gemeinsam mit den relevanten Projektbeteiligten ein abgestimmtes Konzept für Energieversorgung, Ladepunkte, Leitungswege, Steuerung und späteren Betrieb.

Jetzt Anfrage senden

Wir setzten Ihr Ladeinfrastrukturprojekt um!
Planung - Anträge - Umsetzung - Betrieb

*Zur Beantwortung meiner Anfrage willige ich den Datenschutzrichtlinien zu sowie der Speicherung meiner übermittelten Daten ein.

Bald bei Ihnen?

Start > Aktuelle Themen & Förderungen > Ladeinfrastruktur TGA-Planung – Elektromobilität in die Gebäudetechnik integrieren

Ladeinfrastruktur Immobilienportfolio: Mehrere Standorte strategisch planen und ausbauen

Ladeinfrastruktur für Immobilienportfolios – Mehrere Standorte strategisch entwickeln Immobilienunternehmen, Bestandshalter...Mehr lesen

Ladeinfrastruktur Betreiberkonzept – Welches Modell passt zur Immobilie?

Was ist ein Betreiberkonzept für Ladeinfrastruktur? Ein Betreiberkonzept für Ladeinfrastruktur...Mehr lesen

Ladeinfrastruktur im Gebäudemanagement – Betrieb, Wartung und Skalierung

Welche Rolle spielt Ladeinfrastruktur im Gebäudemanagement? Die Integration von Ladeinfrastruktur...Mehr lesen

Ladeinfrastruktur Wirtschaftlichkeit – Wann lohnt sich der Ausbau für Immobilien?

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit bei Ladeinfrastruktur? Die Wirtschaftlichkeit von Ladeinfrastruktur ist...Mehr lesen

Sie planen Ladeinfrastruktur für eine Immobilie oder einen Standort?
Wir entwickeln eine Lösung, die technisch überzeugt und wirtschaftlich nachhaltig funktioniert.